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Fürther Norden: Bürgerinitiative drängt auf Westumfahrung

Umstrittenes Verkehrsprojekt: Am Stadelner Fischerberg haben Gegner der Bürgerinitiative eine Tafel mit der Forderung nach einer Umgehungsstraße übersprüht.Staatliches Bauamt rechnet mit spürbarer Entlastung - Strecke noch nicht festgelegt - 04.11.2014 06:00 Uhr

FÜRTH - Auf großes Interesse stieß eine Informationsveranstaltung der Bürgerinitiative "Verkehrsentlastung Fürth Nord" vergangene Woche in der Stadelner Hans-Sachs-Schule. Mitarbeiter des Staatlichen Bauamts Nürnberg haben dabei vor rund 150 Bürgerinnen und Bürgern die Ergebnisse einer Verkehrsuntersuchung für den Bereich Fürth-Erlangen-Herzogenaurach vorgestellt.

Schon seit längerem leiden die Anwohner der nördlichen Stadtteile unter dem angestiegenen Straßenverkehr. Zuletzt habe die neue Anschlussstelle Steinach am Frankenschnellweg (A 73) die Situation noch zusätzlich verschärft, wie einige der Besucher der Veranstaltung anmerkten. Für die Bürgerinitiative ist deswegen klar, „dass nicht erst ab dem Jahr 2020 mit den Planungen begonnen werden soll, sondern sofort gehandelt werden muss.“

Rainer Popp, Leiter Straßenbau beim Staatlichen Bauamt, stellte zu Beginn seines Vortrags fest, dass es im Fürther Norden im Gegensatz zur A73 und B 4 östlich davon keine leistungsfähige Achse zwischen Fürth, Nürnberg und Erlangen gebe. Für Bauprojekte bei Eltersdorf, Herzogenaurach und in Fürth-Nord ist der mittlerweile siebte Ausbauplan, gültig 2011 bis 2020, konzipiert. Während die beiden Nachbarstädte ihre jeweiligen Straßenbaupläne – die Ortsumfahrungen von Eltersdorf sowie von Niederndorf-Neuses – in Form der sogenannten gemeindlichen Sonderbaulast auf den Weg gebracht haben, ist die Zukunft der Fürther Westumgehung noch weitgehend offen.

22,5 Millionen Euro

Laut der vom Bauamt durchgerechneten Verkehrsuntersuchung würde diese jedoch je nach Ausführung eine spürbare Entlastung für Stadeln, Vach und Mannhof bringen, so Rainer Popp. Der dafür in Frage kommende Planfall F umfasst neben den erwähnten Projekten in Erlangen und Herzogenaurach den Bau einer rund 6,2 Kilometer langen neuen Straße, die den Verkehr westlich der Siedlungsgebiete vorbei leiten würde. Die Kosten dafür kalkuliert das Bauamt auf 22,5 Millionen Euro. „Das ist aber nur eine grobe Schätzung anhand von Pauschalsätzen und einer Konzeptlinie“, betonte Popp....

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